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CSR steht im Mittelpunkt
18.03.2019

iGZ-Award: Gewinner stehen fest

„Soziales Engagement ist für mich ein unmissverständliches Zeichen für soziale Verantwortung“, begrüßte Christian Baumann, Bundesvorsitzender des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), die rund 70 Gäste beim iGZ-Award in der Friedenskapelle in Münster.

Auf den ersten Platz in der Kategorie Kleine Unternehmen schaffte es die Fluxx Personalservice GmbH. Das iGZ-Mitglied widmet sich erfolgreich der Inklusion von Bewerbern mit Handicap, aber auch der Integration Strafgefangener im offenen Vollzug sowie von Geflüchteten.
Auf den ersten Platz in der Kategorie Kleine Unternehmen schaffte es die Fluxx Personalservice GmbH. Das iGZ-Mitglied widmet sich erfolgreich der Inklusion von Bewerbern mit Handicap, aber auch der Integration Strafgefangener im offenen Vollzug sowie von Geflüchteten.

Rund 50 Mitglieder bewarben sich für den zweiten iGZ-Award, der das besondere Engagement rund um das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) ehrte. „Wir prämieren heute die Unternehmen, die CSR als Selbstverständlichkeit sehen“, betonte Baumann. „Jeder Unternehmer und jedes Unternehmen hat durch seine Geschäftstätigkeit Einfluss auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auf Kunden, die Umwelt und das wirtschaftliche Umfeld.“

Kategorie „Kleine Unternehmen“

Auf den ersten Platz schaffte es die Fluxx Personalservice GmbH. Das iGZ-Mitglied widmet sich erfolgreich der Inklusion von Bewerbern mit Handicap, aber auch der Integration Strafgefangener im offenen Vollzug sowie von Geflüchteten. Für den zweiten Platz qualifizierte sich die Hevelio GmbH. Sie bietet seinen Zeitarbeitnehmern eine umfassende Unterstützung, vom kostenlosen Deutschkurs bin hin zur Begleitung bei Behördengängen. Auf den dritten Platz schaffte es PW Joel Personal GmbH. Das iGZ-Mitglied engagierte sich aktiv beim World Cleanup Day, dabei sammelte das gesamte Unternehmen in der Stadt Müll ein. Zudem spendete es regelmäßig an die Kulturtafel in Schweinfurt.

Kategorie „Mittlere Unternehmen“

Bei der Wackler Personal-Service GmbH steht Klimaneutralität besonders im Fokus. Damit konnte sich das iGZ-Mitglied den ersten Platz in der Kategorie „Mittlere Unternehmen“ sichern. Das Unternehmen verpflichtet sich, seinen CO2-Ausstoß zu reduzieren und ressourcenschonend zu verwenden. Kostenlosen Eintritt für Freizeitaktivitäten bietet das iGZ-Mitglied zeitconcept GmbH Personaldienstleistungen und schafft es damit auf den zweiten Platz. Den dritten Platz konnte sich PersonalNetzwerk OWL GmbH & Co. KG mit seiner gelebten Gleichbehandlung sichern. Für das iGZ-Mitglied steht die Person im Vordergrund und nicht die Noten oder der Schulabschluss.

Kategorie „Große Unternehmen“

Die Willkommenszentrale für Geflüchtete machte in der Kategorie „Große Unternehmen“ das Rennen. Die GeAT AG – Gesellschaft für Arbeitnehmerüberlassung Thüringen AG – hat mittlerweile rund 1000 Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund über Zeitarbeit vermittelt. Der zweite Platz ging an die diwa Personalservice GmbH. Das iGZ-Mitglied setzt sich insbesondere für die Inklusion von Mitarbeitern mit Behinderungen ein. SYNERGIE Personal Deutschland GmbH konnte sich mit seinem Social Day für den dritten Platz qualifizieren. Dabei unterstützen die Auszubildenden des Zeitarbeitsunternehmens unterschiedliche soziale Projekte, wie beispielsweise die von Bahnhofsmissionen, Pflegeheimen oder Kliniken.  

Soziale Marktwirtschaft und Werteorientierung

Bevor es zu der Verleihung des iGZ-Awards kam, sprach Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel, Direktor des Instituts für Sozialstrategie, über die „Soziale Marktwirtschaft und Werteorientierung in digitalen Zeiten“. Die Überlegungen zum Thema Wirtschaftsethik kamen auf, nachdem durch Krisen das Vertrauen zwischen der Gesellschaft und der Wirtschaft zerrüttet wurde. „Hier prallen aber auch zwei Welten aufeinander“, so Hemel. „Wir müssen uns die Frage stellen: Was ist der Inhalt guten Handelns?“. Hierfür sei zwar Professionalität notwendig, aber nicht ausreichend. „Wir müssen uns auch darum kümmern, was wirklich an ethischen Entscheidungen hinter unseren Handlungen steckt.“ (SB)

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