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Erfahrungsbericht zur Coronakrise im iGZ-Blog
30.10.2020

Die Zeiten ändern sich

"Als im Januar und Februar dieses Jahres die ersten Meldungen zu Infektionen in China mit dem Coronavirus bei uns ankamen, war dies interessant, aber eben auch nicht mehr. Alle dachten, das wird wieder so verlaufen wie die vorherigen Pandemiewarnungen zum Beispiel bei SARS oder der Vogelgrippe." In seinem Blogbeitrag berichtet Walter Schäfer, Inhaber und Geschäftsführer der G.C.S. Global Clinic Solutions GmbH, wie sich sein Arbeitsalltag in Coronazeiten verändert hat und welche Herausforderungen und Chancen sich dadurch entwickelt haben.

Gastbeitrag von Walter Schäfer, Inhaber und Geschäftsführer der G.C.S. Global Clinic Solutions GmbH
Gastbeitrag von Walter Schäfer, Inhaber und Geschäftsführer der G.C.S. Global Clinic Solutions GmbH

Schäfer schreibt in seinem Beitrag unter anderem: Als es dann im März innerhalb von einer Woche in Deutschland ernst wurde und der Lockdown von jetzt auf gleich beschlossen war, musste ich mich in kürzester Zeit auf neue und vor allem in großen Teilen noch völlig unbekannte neue Rahmenbedingungen für unser Geschäftsmodell der Überlassung von Krankenpflegepersonal einstellen. Das war mit Sicherheit die aufregendste Zeit meines bisherigen Berufslebens.Wir mussten uns von jetzt auf gleich mit Themen wie mangelnde Nachfrage in allen klinischen Krankenpflegebereichen aufgrund des Aussetzens aller elektiven Operationen sowie der bewussten Nichtbelegung von bis zu 50 Prozent der Intensivbetten, daraus resultierend Kurzarbeit und Finanzierungsfragen, auseinandersetzen. Es war ein richtiger Crashkurs im Krisenmanagement unter Live-Bedingungen.

Bedarf der Kunden änderte sich schlagartig

Ich habe bei uns im Unternehmen ermitteln lassen, welche Mitarbeiter noch Fähigkeiten/Qualifikationen haben, die wir bis dahin noch nicht kannten und nun unseren Kunden anbieten können. Denn auch bei unseren Kunden hat sich von heute auf morgen alles verändert, so auch der Bedarf an externen Mitarbeitern. Einige unserer internen Mitarbeiter wurden wieder zu Intensivpflegern, OP-Kräfte wieder in der Notaufnahme eingesetzt und viele mussten zeitweise leider den Weg über die Kurzarbeit gehen. Mittlerweile sind meine internen Mitarbeiter und ich Experten in Sachen Quarantäneerstattungen, öffentlichen Fördermitteln im Krisenfall, Kurzarbeit und höchst flexibler Disposition.

Disposition ist nun viel kurzfristiger

Bei uns im Unternehmen ist die Reaktionszeit auf sich andeutende Veränderungen erheblich gestiegen und wir haben uns daran gewöhnt, unsere gesamte Disposition erheblich schneller sowie kurzfristiger zu gestalten. Woran ich mich noch nicht gewöhnt habe, ist die damit verbundene Unsicherheit mit Blick auf die Zukunftsplanung.

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