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Der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), starb im Alter von nur 69 Jahren.

Immer wieder Brücken zwischen Lagern gebaut

“Werner Simon war nicht nur über viele Jahre als Hauptgeschäftsführer ein sympathischer Kollege, sondern auch ein Profi im Hauptamt, der sich bestens auf dem politischen und tariflichen Parkett auskannte und immer wieder in der Lage war, durch humorvolle Anmerkungen Brücken zwischen festgefahrenen Lagern zu schaffen. Sein viel zu früher Tod macht mich traurig“, erklärte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz zur unerwarteten Nachricht vom Dachverband der Arbeitgeberverbände in Rheinland-Pfalz (LVU), in dem der iGZ schon lange Mitglied ist.

Werner Simon ist Träger des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Er wurde am 12. Juli 1953 geboren und war von 1998 bis 2019 in Personalunion Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), der Industrieverbände Neustadt an der Weinstraße (IVN) und des Arbeitgeberverbands PfalzMetall.

Leidenschaftliche Arbeit

Er hat sich in seinem langjährigen engagierten Wirken um die rheinland-pfälzische Wirtschaft verdient gemacht und die Leistungsfähigkeit der Sozialpartnerschaft auch in schwierigen Zeiten unter Beweis gestellt. Der Dialog zwischen den Kirchen und der Wirtschaft war ihm ein besonderes Anliegen. Beispielgebend war seine leidenschaftliche Arbeit für soziale und kulturelle Projekte, die er insbesondere in die Gründung der Stiftung PfalzMetall eingebracht hat. Neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit zeichnete ihn ein breites ehrenamtliches Engagement aus. Sein Rat und seine Unterstützung waren stets gefragt.

Herausragender Verfechter

Mit Werner Simon verliert der LVU einen herausragenden Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft, einen beeindruckenden, gradlinigen, humorvollen Mitmenschen und einen guten Freund. (WLI)

Über den Autor

Wolfram Linke


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