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Zeitarbeit in Deutschland | Unternehmen für Zeitarbeit

iGZ-Mitgliedsunternehmen nutzen Weiterbildungsmöglichkeiten

"Ein beeindruckendes Ergebnis", stellte iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz angesichts der vorgelegten Zahlen fest. "Die Zahlen zeigen, dass die Botschaft, weiterqualifizieren statt entlassen, längst in der Zeitarbeitsbranche angekommen ist. Mit den Qualifizierungsmaßnahmen sichern die Unternehmen ihren Mitarbeitern nicht nur die Arbeitsplätze , sondern sie investieren damit auch in neue Märkte und gewährleisten damit auch in Zukunft ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit", betonte der iGZ-Hauptgeschäftsführer.

Bevorzugte Angebote

Mit 32 Prozent steht die Möglichkeit, einen Staplerführerschein zu erwerben ganz oben in der Angebotsliste. Schweißerfachbrief, EDV-Kurse oder auch Fremdsprachenseminare sind ebenfalls bevorzugte Weiterbildungsmaßnahmen.

Regelmäßige Qualifizierung

Auch das interne Personal wird regelmäßig qualifiziert - 87 Prozent der Unternehmen schicken ihre Personaldisponenten regelmäßig in fachspezifische Seminare. Hier geht der Trend ungebrochen hin zu den juristischen Fachseminaren des iGZ - Vertriebsseminare, Wirtschafts- und Marketingkurse sowie Qualifizierungsmaßnahmen in den Bereichen Fremdsprachen und EDV komplettieren das halbjährlich neu aufgelegte Seminarprogramm.

PDK-Ausbildung

Über die Hälfte - 55 Prozent - bilden im eigenen Unternehmen, auch im Verbund mit anderen Firmen, aus. Einmal mehr bestätigt sich mit der Umfrage in diesem Zusammenhang zudem der Trend, die seit August 2008 erstmals angebotene Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten zu übernehmen - rund die Hälfte aller antwortenden Zeitarbeitsbetriebe im iGZ bildet aus. Doch nicht nur der PDK steht auf der To do-Liste der Zeitarbeitsbranche: Kaufleute für Bürokommunikation (19 Prozent), Bürokaufleute (24 Prozent) und andere kaufmännische Berufe, drei Prozent, gehören ebenso zum Ausbildungsrepertoire der Zeitarbeitsunternehmen wie weitere andere Berufe mit insgesamt elf Prozent.

Ausbildungskosten

Die Unternehmen schrecken dabei auch vor den Ausbildungskosten nicht zurück: Durchschnittlich werden pro Jahr rund 30 000 Euro für die Weiterbildung des externen und knapp 15 000 Euro für das interne Personal investiert. (PresseEcho, 18.08.2009)