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(v.l.n.r.) Paul Lehrieder, stellv. Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion, MdB, Matthias Seifert, Geschäftsführer Schütze + Seifert GmbH & Co. KG, Andrea Resigkeit, Leiterin Fachbereich Politische Grundsatzfragen und stellv. Hauptgeschäftsführerin iGZ, Axel Knoerig, Vorsitzender der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion und stellv. Vors. des Ausschusses für Arbeit und Soziales

iGZ bespricht Potenziale der Zeitarbeit mit CDU/CSU-Fraktion

Das Thema Fachkräfteeinwanderung brachte den iGZ und die Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Fraktion, vertreten durch den Vorsitzenden der Arbeitnehmergruppe, Axel Knoerig, MdB, sowie durch den ersten stellvertretenden Vorsitzenden, Paul Lehrieder, MdB, zu einem Austausch im Bundestag an einen Tisch. Die Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion konnten sich durch Berichte aus der Praxis einen Eindruck davon verschaffen, welche vielfältigen Kompetenzen in der Zeitarbeitsbranche liegen und wie diese bei der Steigerung und Umsetzung der Fachkräfteeinwanderung zum Einsatz kommen könnten.

Branche der Personaldienstleistung

Andrea Resigkeit, Leiterin des iGZ-Fachbereichs Politische Grundsatzfragen und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin, erläuterte, die Zeitarbeitsbranche habe jahrelange Erfahrungen sowie eine gefestigte Expertise in der Anwerbung und Betreuung von Fachkräften. Resigkeit: "Zeitarbeitsunternehmen sind nicht nur zuverlässige Arbeitgeber. Darüber hinaus sind sie beratende Ansprechpartner für die Einsatzunternehmen." Matthias Seifert, Geschäftsführer der Schütze + Seifert GmbH & Co. KG, hat den Abgeordneten der CDU-Bundestagsfraktion aus Sicht eines iGZ-Mitgliedunternehmens einen Einblick darüber gegeben, was Zeitarbeitsunternehmen leisten. Seifert erklärte, sie rekrutieren Fachkräfte, qualifizieren sie, und unterstützen sie bei Vorhaben, die weit über das tägliche betriebliche Geschäft hinausgehen, wie zum Beispiel bei Behördengängen oder der Wohnungssuche. "Zeitarbeitsunternehmen haben die Expertise, Mitarbeiter umfassend und intensiv zu betreuen", betonte der Geschäftsführer.

Umso fataler sei das derzeitige Verbot für Drittstaatsangehörige, ein Beschäftigungsverhältnis als Zeitarbeitskraft einzugehen. Gerade die Zeitarbeitsbranche könne mit ihrer Expertise Fachkräften aus Drittstaaten dazu verhelfen, sich gut zu integrieren. Insbesondere hätten die Menschen aus Drittstaaten, in einem Beschäftigungsverhältnis als Zeitarbeitskraft, die Möglichkeit, den deutschen Arbeitsmarkt kennenzulernen, während sie dabei immer einen Experten an ihrer Seite haben, der sie berate und betreue.

Know-how nutzen

Die Zeitarbeit, so Resigkeit, biete ein großes Potenzial für die Gewinnung und Eingliederung von Fachkräften aus dem Ausland. Nicht umsonst sei die Zeitarbeitsbranche diejenige, die mehr als jede andere Branche Geflüchteten eine Beschäftigungsaufnahme ermöglicht habe. In dem offenen Meinungsaustausch zwischen den Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion und dem iGZ wurde klar, dass die Zeitarbeit dabei helfen kann, dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken. "Mit ihrem speziellen Wissen in allen Bereichen der Personaldienstleistung sowie der arbeitsrechtlichen und tariflichen Sicherheit, ist sie dazu prädestiniert, einen Beitrag zur Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten zu leisten. Mit einem Verbot gelingt dies nicht", betonte Andrea Resigkeit. Sie appellierte, „Zeitarbeit zu entfesseln, nicht weiter zu knebeln.“

 

 

Über die Autorin

Maria Kislat

Maria Kislat studierte Philosophie und BWL an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie war bereits während ihres Studiums ein fester Bestandteil im iGZ Fachbereich Politische Grundsatzfragen, wo sie seit September 2022 als Referentin für Public Affairs tätig ist. Ihren Einstieg in die Verbandswelt begann sie bei der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. (BDA).

 


Telefon: 030 280459-88
E-Mail: kislat@ig-zeitarbeit.de

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