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Gutes Zeugnis für PDK-Ausbildung

Gelobt wurde vor allem, dass es auf alle Fragen eine Antwort gebe. Hilfe und Unterstützung kommt zuverlässig auch dann, wenn in der Schule nicht alle relevanten Themen ausreichend behandelt werden konnten. Um - rechtzeitig vor Beginn des zweiten Ausbildungsjahrgangs - den aktuellen Schulabgängern und Ausbildungsfirmen Entscheidungshilfen an die Hand geben zu können, hat der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) jetzt im Rahmen einer Umfrage unter den PDKs des ersten Ausbildungsjahres Fakten und Einschätzungen eingeholt und ausgewertet. Anonym abgefragt wurden nicht nur Alter, Geschlecht und Schulabschluss, sondern auch die bisherigen Erfahrungen in diesem neuen Ausbildungsberuf.

Ausbilder gehen auf Wünsche ein

Auch auf den Wunsch ihrer Azubis nach mehr eigener Verantwortung gingen die Ausbilder gerne ein. Wer eigene Projekte übernehmen wollte, durfte dies bereits im ersten Ausbildungsjahr tun. Durchweg zufrieden sind die Azubis auch mit der Einweisung in ihren Betrieben. Der Ausbilder "nimmt sich die Zeit, mir alles genau und in Ruhe zu erklären", heißt es in einem der Fragebögen. Großes Lob gibt es für die Flexibilität der Zeitarbeitsbranche, von der nicht nur die Kunden profitieren, sondern auch die Azubis selbst. Sie bescheinigten ihren Betrieben, dass ihre Wünsche nach neuen Aufgaben und Einsatzgebieten, zu Urlaubs-, Arbeits- und Pausenzeiten spontan umgesetzt wurden.

Guter Rücklauf

Über 25 Prozent der Angeschriebenen antworteten auf die Fragen. Über diesen außerordentlich guten Rücklauf freut sich iGZ-Marketingleiterin Dr. Jenny Rohlmann, die Schulabgängern und ausbildungsinteressierten Unternehmern, Zahlen und Fakten präsentieren kann, die ein genaues Bild des Berufs zeichnen. Ungewöhnlich ist es, dass ein neuer Beruf so erfolgreich startet wie der PDK. Die aktuellen Zahlen beweisen seine außerordentliche Beliebtheit: 1.200 Jugendliche lassen sich derzeit zum Personaldisponenten ausbilden.

Wertschätzung der Branche steigt

Viele von ihnen bestätigten in der Umfrage, dass die Wertschätzung der Zeitarbeitsbranche steigt, je mehr man mit ihr in Berührung kommt. Vor Beginn ihrer Ausbildung hatten drei Viertel der Antwortenden eine zwiespältige Meinung über die Zeitarbeit. Nur 14 Prozent waren ihr gegenüber positiv eingestellt. Diese Einschätzung änderte sich, sobald die jungen Männer und Frauen ihre Ausbildung begonnen hatten. Denn inzwischen haben 88 Prozent eine gute Meinung zum Thema Arbeitnehmerüberlassung. Keiner der Befragten war der Branche gegenüber mehr negativ gestimmt, nachdem er die ersten Ausbildungsmonate absolviert hatte.

Betriebe investieren in Azubis

Wie gründlich diese Ausbildung ist, zeigt der Blick auf die lange Liste der Weiterbildungsmaßnahmen, die die Azubis im ersten Lehrjahr besuchten. Über 70 Prozent wurden bereits außerhalb ihres Betriebs geschult. Zu den Unterrichtsthemen gehörten EDV, Akquise, Qualitätsmanagement, Kommunikation und Telefontraining. Gerne buchten die Betriebe für ihre Azubis auch die Seminare, die der iGZ bundesweit anbietet - am beliebtesten war hier der Lehrgang zum Arbeits- und Tarifrecht für Azubis. Alle Infos zur PDK-Ausbildung gibt es auf der berufseigenen Website, über aktuelle Seminarangebote informiert die Homepage des iGZ.