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Alireza Mosavi aus Afghanistan hat soeben seine erste berufliche Hospitation beim iGZ in der Bundesgeschäftsstelle beendet. Der 16-Jährige ist vor acht Monaten über die Balkanroute nach Deutschland geflüchtet, lebt derzeit im sozialpädagogischen Vinzenzwerk e.V. in Münster-Handorf und wird aufgrund seiner guten Bildungsfortschritte nach den Sommerferien eine Realschule in Münster besuchen können.

Flüchtlinge schnuppern iGZ-Verbandsluft

Alireza Mosavi aus Afghanistan hat soeben seine erste berufliche Hospitation beim iGZ in der Bundesgeschäftsstelle beendet. Der 16-Jährige ist vor acht Monaten über die Balkanroute nach Deutschland geflüchtet, lebt derzeit im sozialpädagogischen Vinzenzwerk e.V. in Münster-Handorf und wird aufgrund seiner guten Bildungsfortschritte nach den Sommerferien eine Realschule in Münster besuchen können.

„Die erlaubnisfreie Hospitation in Unternehmen oder Institutionen ist gerade auch für minderjährige Flüchtlinge ein probates Mittel, Arbeitsabläufe in Deutschland anzuschauen, um Kenntnisse zu erlangen“, begründete Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, das iGZ-Engagement. In Kürze wolle man auch noch einer 17-jährigen Irakerin diese Möglichkeit eröffnen. „So leisten wir als Bundesarbeitgeberverband zumindest einen kleinen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen und hoffen auf viele Nachahmer“, unterstrich Stolz.

Aus Fremden Freunde machen

Aktuell gibt es 225 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ in der Obhut des Münsteraner Jugendamtes. „Neben der Vermittlung von guten Betreuungs-, Sprach- und beruflichen Qualifizierungsangeboten können noch mehr Unternehmen und Verbände als ‚Schicksalskorrektorat‘ aktiv werden und konkrete Einstiegs-Hilfsangebote machen, damit aus Fremden Freunde beziehungsweise Arbeitskollegen mit guten Perspektiven werden“, resümierte Stolz. (BR)