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Fachkräftemangel wirkt sich aus

Aufgrund des Fachkräftemangels bestätigten mehr als 70 Prozent, mittlerweile große Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen mit qualifiziertem Personal zu haben. Dies sei ein deutlicher Zuwachs im Vergleich zum Vorjahresergebnis, das bei 39 Prozent lag, stellte das IBE, das den Report jährlich gemeinsam mit dem Personaldienstleister Hays veröffentlicht, fest. Um diesen Engpässen zu begegnen, setzen Unternehmen laut Umfrage-Ergebnis auf Mitarbeiterbindung und verstärken ihre Rekrutierungsaktivitäten auf allen Ebenen.

Mehr Kanäle

Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, nutzen Unternehmen, so der Report, jetzt mehr Kanäle als je zuvor: 84 Prozent streuen Stellenanzeigen in Jobportalen, 67 Prozent setzen auf Mitarbeiterempfehlung, 57 Prozent schalten Personaldienstleister ein und immerhin 35 Prozent vertrauen auf die sozialen Medien. Die Unternehmen rekrutieren außerdem vermehrt im Ausland: 18 Prozent suchen weltweit (2011: 13 Prozent) und 21 Prozent EU-weit (2011: 12 Prozent) nach neuen qualifizierten Mitarbeitern. Im Gegensatz zu 2008 sei die Rekrutierung aus osteuropäischen Ländern jedoch drastisch zurückgegangen (41 Prozent in 2008, 10 Prozent in 2012). Ebenfalls rückläufig sei die Einstellung von Arbeitnehmern aus Großbritannien, Nordamerika und Indien. Dagegen stieg die Suche nach neuen Mitarbeitern laut Report im deutschsprachigen Ausland signifikant an.

Auswirkungen

Für den HR-Report befragt das IBE im Auftrag von Hays jährlich Entscheider aus mittelständischen und großen Unternehmen aus allen Branchen sowie öffentliche Verwaltungen zu den zentralen HR-Handlungsfeldern sowie den Auswirkungen gesellschaftlicher Trends auf ihre Organisation. In diesem Jahr beteiligten sich 714 Entscheider aus dem deutschsprachigen Raum an der Studie. (WLI) (IBE)