Digitalisierung im Verband: Papierloses Büro in Sicht

Die digitale Transformation schreitet voran und betrifft mehr und mehr unsere tägliche Arbeit. Auch beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. (iGZ) wird Digitalisierung großgeschrieben wie das DGVM-Magazin (Deutsche Gesellschaft für Verbandmanagement e.V.) berichtet.

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz betont in einem Interview mit dem Magazin: „Die Digitalisierung berührt die Arbeit des Verbandes in zahlreichen Punkten. Wir bieten unseren internen Mitarbeitern Möglichkeiten zum Homeoffice an, nutzen moderne Kommunikationstechnologien und nähern uns dem papierlosen Büro.“

Social Media, Data-Management und KI

Moderne Kommunikationstechnologien sind beim iGZ nicht nur die Social Media-Kanäle Facebook, XING, LinkedIn, Twitter, YouTube und Instagram, sondern auch digitale Plattformen, auf denen Mitarbeiter zusammen an Dokumenten arbeiten und sich austauschen können. Auch ein Data-Management mit moderner Software ist nicht mehr wegzudenken. „Bei unseren Kongressen bieten wir digitale Tagungsmappen an, die jedes Mitglied sich auf dem Smartphone zwei Tage vor der Veranstaltung bereits anschauen kann“, erklärt Stolz. Auch der iGZ-What’s App-Kanal wird gern genutzt, muss aber aus rechtlichen Gründen ab Dezember als digitaler Newsletter fortgeführt werden, da das Netzwerk Massennachrichten im Unternehmenskontext verbietet. Das DGVM-Magazin hatte die Verbandstrend 2019 von zahlreichen Verbänden in Deutschland im Verbandsreport zusammengefasst. 52 Prozent der befragten Führungskräfte meinten dabei, dass sich ihr Verband in fünf Jahren völlig verändert haben wird, und 62 Prozent gaben an, dass die Künstliche Intelligenz eher eine Chance als eine Gefahr darstelle.  (KM)