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Laden Sie Herrn Merz ein – oder besser den Wahlkreiskandidaten!

Verfasst von Andrea Resigkeit

„Friedrich Merz soll CDU-Vorsitzender werden!“ Versteckt zwischen den Meldungen des amerikanischen Duells Biden/Trump trifft die Schlagzeile per Twitter ein. Endlich eine Entscheidung. Nach der Absage des Parteitags im April und der Verschiebung vom Dezember verspricht die Nachricht Klarheit. Der künftige Kanzler steht in den Startlöchern. Denn will man Demoskopen glauben, gibt es keine Regierungskonstellation, die ohne Union auskommt. Selbst ein rot-rot-grünes Bündnis kratzt nur an der Mehrheit.

Die Achse der Macht verschiebt sich

Jetzt heißt es in die Hände gespuckt bzw. den Schreibtisch benutzt. Eine Gratulation des Kandidaten steht an, sein Umfeld muss abgecheckt, relevante Politiker müssen überprüft werden - sind sie für Merz oder gehören diese zum abgeschlagenen Laschet-Lager. Freuen dürfen sich die Wirtschaftspolitiker, ihr Mann soll an der Spitze stehen. Also wird das politische Schaubild neu aufgestellt. Hinterbänkler rücken nach vorn, derzeit prominente Politiker rutschen an den Rand. Die Achse der Macht nach 16 Jahren Kanzlerschaft von Angela Merkel verschiebt sich.

Gerade mal 12.000 Personen

Und dann eine Zeile weiter in der „Spiegel“-Meldung: Nur die Junge Union, der Nachwuchs, habe abgestimmt und auch nur 20 Prozent davon - und davon wiederum hätten 51,6 Prozent ihre Stimme dem Sauerländer gegeben. Also mal gerade 12.000 Personen. Auf dem Wahlparteitag würde diese Truppe 100 Delegierte von 1.001 stellen und ob diese auch den Merz im Frühling politisch genießen wollen? Nicht nur in den USA verschieben sich durch einen Personenwechsel an der Regierungsspitze ganze Systeme, auch in der Bundesrepublik wird in der Nach-Merkel-Ära eine neue Riege künftig Regie führen, große Teile des Bundestags neu besetzt werden.

Jetzt ist die Chance, diese neuen Volksvertreter zu treffen!

Wen kennen wir davon? Jetzt ist die Chance, diese neuen Volksvertreter zu treffen. 299 Wahlkreise gibt es derzeit in der Bundesrepublik, einer davon ist Ihrer! Vielleicht sogar zwei! Dort, wo Sie gemeldet sind und dort, wo ihr Firmensitz ist. Jetzt besteht die Chance, Kontakt zu suchen, künftige Abgeordnete mit Informationen zur Zeitarbeit zu versorgen. Gratulieren Sie dem neuen Wahlkreiskandidaten zur Aufstellung, laden Sie ihn in Ihr Unternehmen ein. Zeigen Sie den künftigen politischen Entscheidern: Zeitarbeit ist eine gute Wahl! Egal, wer den Vorsitz in der CDU gewinnt.

Von Andrea Resigkeit, iGZ-Leiterin Hauptstadtstudio Berlin und Fachbereich politische Grundsatzfragen

Über die Autorin:

Andrea Resigkeit ist iGZ-Fachbereichsleiterin Grundsatz. Seit 1. Juli 2009 leitet Andrea Resigkeit das iGZ-Hauptstadtbüros in Berlin. Sie ist Journalistin und hat für zahlreiche Tageszeitungen und das Fernsehen gearbeitet. Zuvor war sie stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA).