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Beruf und Studium? Das geht!

Neben dem Beruf studieren ist herausfordernd, aber durchaus möglich, erklärt Claudia Schütte.

Wie passt ein berufsbegleitendes Studium in einen bereits vollgepackten Alltag?!

Beruf, Familie, Freunde, Fitnessstudio, Hobbys, Vereinsleben – wir alle jonglieren jeden Tag eine Vielzahl von beruflichen und privaten Verpflichtungen und hoffen, dass wir alle Bälle in der Luft halten können. Und jetzt auch noch ein Studium? Berufsbegleitend?

Mir hat sich diese Frage vor über zehn Jahren gestellt und ich muss zugeben, dass ich die Entscheidung für ein berufsbegleitendes Master-Studium damals gründlich und kritisch abgewogen, im Nachhinein aber auch nie bereut habe. Entscheidend für das Durchhaltevermögen und den erfolgreichen Abschluss des Studiums waren rückblickend verschiedene Faktoren:

Das Studium muss - wie die Arbeit oder der (hoffentlich) regelmäßige Gang ins Fitnessstudio - einen festen Platz im Alltag haben. Diese Struktur schafft notwendige Zeitfenster für das Lernen, für Hausarbeiten, für Klausurvorbereitung etc. Wo und wann diese Zeitfenster eingerichtet werden, hängt dann von den jeweiligen Lebensumständen und persönlichen Vorlieben ab. 

Bei einem berufsbegleitenden Studium sollte das Pensum pro Semester nicht zu hoch gesetzt werden, damit eine realistische Chance besteht, die Lerninhalte in der geplanten Zeit zu bewältigen. Eine Beratung über individuelle Lernpfade bieten die meisten Hochschulen an und sollte dementsprechend auch von den Studierenden genutzt werden.

Ein zentraler Erfolgsfaktor für den Studienerfolg und auch die Freude am Studium ist der Austausch und das gemeinsame Lernen mit den Kommilitonen. Dies gilt insbesondere für ein Präsenzstudium, das Netzwerken ist aber auch im Rahmen eines Fernstudiums ohne Probleme möglich und erfolgt in Lerngruppen, Online-Chats oder Präsenztutorien. Dieses Netzwerk kann im wahrsten Sinne des Wortes „berufsbegleitend“ sein und auch im weiteren Berufsleben noch eine wichtige Rolle spielen. 

Zu guter Letzt sollte man sein Ziel nicht aus den Augen verlieren. Das berufsbegleitende Studium ist eine nicht zu unterschätzende Belastung, aber eben auch nur für einen begrenzten, überschaubaren Zeitraum. Der Abschluss und die erreichte Expertise eröffnen neue Tätigkeitsfelder, interessante Entwicklungschancen und gute berufliche Perspektiven. Es lohnt sich also, dranzubleiben! 

In Kooperation mit der FernUniversität in Hagen wird der iGZ ab Herbst 2021 ein auf die Branchenbedürfnisse zugeschnittenes, berufsbegleitendes Studienprogramm anbieten, das mit einem Bachelor abgeschlossen werden kann. Weitergehende Informationen dazu folgen in den kommenden Wochen.

Über die Autorin:

Claudia Schütte arbeitet seit Oktober 2011 beim iGZ und verantwortet dort die Themenfelder Organisations- und Personalentwicklung sowie Change Management. Nach einem Studium in "International Business" in Dortmund und Paris und einigen Jahren als freiberufliche Kommunikationsberaterin absolvierte sie parallel zu einer Projektleitung für die Landesregierung Brandenburg ein berufsbegleitendes wirtschaftswissenschaftliches Master-Studium.