Ausländische Fachkräfte mit internationaler Website erreichen

Ein großes Hemmnis für ausländische Bewerber sei die deutsche Sprache, so Nicole Munk, iGZ-Regionalkreisleiterin für Nordbaden und GMW-Geschäftsführerin. Laut econo habe auch der iGZ die Zeichen der Zeit erkannt und biete den aktuellen iGZ-DGB-Tarifvertrag nicht nur in der deutschen Sprache, sondern auch auf Polnisch und Englisch an. Das – so der iGZ - erleichtert Personaldisponenten die Kommunikation mit den ausländischen Bewerbern.

Startseite in zehn Sprachen

Auch GMW habe reagiert und biete die hauseigene Website in zehn Sprachen an, darunter Polnisch, Tschechisch und sogar Arabisch. „Die internationalen Begrüßungsseiten bauen Hürden ab und sichern die Verständigung mit den Interessenten“, erklärt Otto Eberle, der gemeinsam mit seiner Tochter Nicole Munk das Zeitarbeitsunternehmen leitet.

Mitarbeiter werben Mitarbeiter

Ein weiterer Baustein in der internationalen Arbeit des iGZ-Mitgliedsunternehmens ist laut econo das interne Netzwerk. „Wir haben in unserem internen Team Sachbearbeiter, Disponenten und Niederlassungsleiter aus verschiedenen Nationen“, berichtet Eberle. Diese würden gezielt motiviert, das „Mitarbeiter werben Mitarbeiter“- Programm zu nutzen um Familienangehörige, Freunde und Bekannte aus der Heimat zu einer Bewerbung bei GMW zu bewegen.

Großer Ansturm blieb bislang aus

Der Ansturm, der nach der Öffnung der Märkte für europäische Nachbarn (Arbeitnehmerfreizügigkeit) erwartet worden war, blieb – so das Fachmagazin - jedoch bisher aus. Ein Grund sei häufig, dass die Anerkennung der heimischen Berufsausbildung schwierig sei. „Der deutsche Arbeitsmarkt ist für diese Mitarbeiter dann oft nicht interessant genug“, so Eberle. (ML)

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