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Konsens wollen die Koalitionsspitzen am Dienstagabend (10. Mai) im Kanzleramt in Berlin herstellen. Für die geplante Reform von Zeitarbeit und Werkverträgen solle nun der Weg freigemacht werden.

AÜG-Reform: Kampf um Konsens

Konsens wollen die Koalitionsspitzen am Dienstagabend (10. Mai) im Kanzleramt in Berlin herstellen. Für die geplante Reform von Zeitarbeit und Werkverträgen solle nun der Weg freigemacht werden.

Es gelte laut Politik letzte Hürden zu nehmen. Nach dem Treffen im Kanzleramt will die Runde mit dem Präsidenten der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), Ingo Kramer, und dem BDA-Hauptgeschäftsführer, Reinhard Göhner, über die künftige Gestaltung der Rente debattieren.

Große Gesprächsrunde

Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) werden auch SPD-Chef Sigmar Gabriel und der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer an den Gesprächen teilnehmen. Zusätzlich seien Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) und die Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Gerda Hasselfeldt, sowie SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) mit dabei.

Abstimmung

Den Referentenentwurf gegen den Missbrauch von Zeitarbeit und Werkverträgen hatte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) bereits abschwächen lassen. Der zweite Entwurf wurde dann von der CSU stark kritisiert. Er befindet sich seit Mitte April in der Abstimmung zwischen den Bundesministerien. (WLI)

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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