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Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geringfügig um 0,1 Punkte zurück. Die Komponente für die Vorhersage der Arbeitslosigkeit steigt aber leicht auf 100,8 Punkte und lässt somit weiterhin keine Verschlechterung der Entwicklung erwarten.

Arbeitsmarkt stabil

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer steht im Oktober bei einem Wert von 103,4 Punkten. Das bedeutet gute Aussichten‎ für den deutschen Arbeitsmarkt.

Gegenüber dem Vormonat geht der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geringfügig um 0,1 Punkte zurück. Die Komponente für die Vorhersage der Arbeitslosigkeit steigt aber leicht auf 100,8 Punkte und lässt somit weiterhin keine Verschlechterung der Entwicklung erwarten.

Meldungen kompensiert

„Die grundsätzlich günstige Arbeitsmarktentwicklung kompensiert noch immer die zusätzlichen Arbeitslosmeldungen von Flüchtlingen“, sagt Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen“ laut IAB-Pressemitteilung. Die Arbeitsagenturen gingen davon aus, dass die Arbeitslosigkeit zumindest bis Anfang 2017 noch etwas sinken könne. Dies liege einerseits an der günstigen konjunkturellen Entwicklung. Andererseits steige die Zahl der Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und Integrationskursen, die während ihrer Teilnahme nicht als arbeitslos zählen.

Beschäftigungsgewinne

Die Komponente für die Beschäftigung befindet sich mit 106,0 Punkten auf sehr hohem Niveau. „Es sind weiter deutliche Beschäftigungsgewinne zu erwarten“, stellt Weber fest. Allerdings gibt die Beschäftigungskomponente im Oktober mit einem Minus von 0,2 Punkten Teile der Zugewinne aus den vorigen Monaten wieder ab. Die außerordentliche Beschäftigungsdynamik vom Beginn des Jahres werde sich also nicht in gleicher Stärke fortsetzen, so Weber. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert. (WLI)

Über den Autor

Wolfram Linke

Wolfram Linke ist seit Juni 2008 Pressesprecher des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Davor arbeitete er 18 Jahre lang als Redakteur bei einer Tageszeitung, bildete regelmäßig Volontäre aus, führte Praktikanten in die Welt des Journalismus ein und hielt zahlreiche Fachvorträge zum Thema Medien. Linke ist außerdem zertifizierter Online-Redakteur, Certified Microsoft Technology Associate (Windows und Netzwerke) und hat mehrere weitere Microsoft- sowie Adobe-Zertifikate. Seit März 2014 ist er Vorsitzender des Pressevereins Münster-Münsterland.


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