Maren Letterhaus

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Wolfram Linke

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Daten/Fakten

Der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) ist der mitgliederstärkste Arbeitgeberverband der Zeitarbeitsbranche. Er vertritt die Interessen von rund 3.200 Mitgliedsunternehmen bundesweit. iGZ-Mitgliedsunternehmen sind überwiegend klein und mittelständisch aufgestellt und wenden den iGZ-DGB-Tarifvertrag in der Zeitarbeitsbranche an.

Zu den Aufgaben des iGZ gehören die Verhandlung von tariflichen Vereinbarungen namens seiner Mitgliedsunternehmen, die Interessenvertretung seiner Mitglieder gegenüber Politik, Verwaltungsberufsgenossenschaft, Verbänden und Gesellschaft. Darüber hinaus hat sich der iGZ durch die Einrichtung von Arbeitskreisen und Projektgruppen eine Meinungsführerschaft bei der Zukunftsgestaltung der Zeitarbeitsbranche erarbeitet. Initiativen wie ein allgemeinverbindlicher tariflicher Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche (AK Tarifpolitik), ein Verbundausbildungsmodell für externes Personal (AK Kompetenzentwicklung in der Zeitarbeit) oder die Entwicklung neuer Gefahrentarife für die Verwaltungsberufsgenossenschaft (AK Präventionsmanagement undVBG) entstammen den iGZ-Fachforen. Die juristische Fachberatung in arbeits- und tarifrechtlichen Angelegenheiten gegenüber seinen Mitgliedern gehört ebenfalls zu den Aufgaben des iGZ.

Zur Geschichte:

Der iGZ wurde 1998 als Interessengemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen gegründet. Aus dieser Zeit besteht auch noch die markante Wort-Bild-Marke "iGZ", die auch nach der Umfirmierung in den Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen im Jahre 2000 so beibehalten worden ist. Im Jahr 2003 schloss der iGZ den bundesweit ersten Tarifvertrag Zeitarbeit mit der DGB-Tarifgemeinschaft ab.

Der iGZ ist in seiner Organisation dezentral und basisdemokratisch aufgestellt. Höchstes Beschlussgremium ist die Mitgliederversammlung. Durch seine regionale Verwurzelung über insgesamt 39 Landesbeauftragte und Regionalkreisleiter hält der iGZ stets den Kontakt zu seinen Mitgliedsunternehmen und somit zum Geschehen in der Branche.