Landeskongresse

"Völlig überflüssige AÜG-Reform"

iGZ-Landeskongress Nord: Referenten kritisieren geplante Änderungen

Jürgen Sobotta, Landesbeauftragter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen für Niedersachsen: "AÜG-Reform ist völlig überflüssig."

Mit einem lauten Knall eröffnete Jürgen Sobotta, Landesbeauftragter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen für Niedersachsen, den iGZ-Landeskongress Nord in Hannover – allerdings war´s nur ein technisches Problem, das dann auch schnell gelöst war. Zum Auftakt ließ der Landesbeauftragte vor rund 300 Teilnehmern die zahlreichen Regulierungen der Zeitarbeitsbranche Revue passieren - die ebenfalls ein Knall für die Branche seien.

Folgen der AÜG-Reform diskutiert

Expertengespräch beim iGZ-Landeskongress Mitte in Wiesbaden

Diskutierten die geplante AÜG-Reform (v.l.): Dr. Martin Dreyer, Moderator Marcel Speker und RA Dr. Oliver Bertram.

In einem juristischen Expertengespräch bewerteten Dr. Martin Dreyer, iGZ-Geschäftsführer, und RA Dr. Oliver Bertram, Taylor Wessing, die Einigung des Koalitionsgipfels zur geplanten AÜG-Reform. „Immerhin gab es eine positive Entwicklung vom ersten Entwurf bis zur finalen Einigung“, so Dreyer.

Fit in die Zukunft!

iGZ-Landeskongress Mitte in Wiesbaden

Für ihr kompetentes Engagement vor Ort bedankte sich Robert A. Schäfer, iGZ-Landesbeauftragter Hessen, bei den weiteren ehrenamtlichen Funktionsträgern aus der Region. Zu dem Team gehören die Landesbeauftragten Bernhard Eder (Rheinland-Pfalz) und Ralf Wagner (Saarland) sowie die Regionalkreisleiter Birgit Brown (Rheinland-Pfalz Mitte), Thomas Dick (Rheinland-Pfalz Süd), Holger Haßdenteufel (Saarland-West) und Nadine Schiller (Süd-Hessen).

„Wir helfen dem Standort Deutschland zukunftsfähig zu bleiben!“, brachte Robert A. Schäfer, iGZ-Landesbeauftragter Hessen, die Kernkompetenz der Zeitarbeitsbranche auf den Punkt. Beim iGZ-Landeskongresses Mitte begrüßte er als Gastgeber die rund 150 Teilnehmer in Wiesbaden.

iGZ-Kongress aus der Praxis für die Praxis

Neun Foren boten zahlreiche Zeitarbeitsinformationen in Wiesbaden

Dr. Jenny Rohlmann, Leiterin des iGZ-Referats Marketing, erläuterte, wie Zeitarbeitsunternehmen positiv im Gedächtnis bleiben.

Um „Fit in die Zukunft!“ gehen zu können, bot der Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) zum Auftakt seines Landeskongresses Mitte in Wiesbaden unter diesem Motto drei mal drei Foren an. Neun Referenten beleuchteten die vielen Aspekte moderner Zeitarbeit.

„Passgenaue Lösungen nur von Tarifpartnern“

Podiumsdiskussion beim iGZ-Landeskongress NRW

Unter der Moderation von Tobias Armbrüster, Deutschlandradio, debattierten: Reinhard Dombre, DGB-Verhandlungsführer für Zeitarbeit a.D., Bezirksleiter NRW, Dr. Michael Stahl, Geschäftsführer und Chefvolkswirt Arbeitgeberverband Gesamtmetall, Serap Güler MdL, integrationspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion in NRW, und RA Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer (v.l.).

Die Integrationschancen der Zeitarbeit standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion beim Landeskongress NRW des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen. Unter der Moderation von Tobias Armbrüster, Deutschlandradio, erörterten die Diskutanten dabei auch das Für und Wider der geplanten Zeitarbeitsreform.

Zeitarbeit - ein Schlüssel zur Integration

400 Teilnehmer beim iGZ-Landeskongress NRW in Düsseldorf

"Die geplante AÜG-Novellierung ist aus Sicht der Zeitarbeitsbranche besonders fragwürdig", stellte der NRW-Landesbeauftragte des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Ralf Lemle, fest.

„Die Politik dreht das Rad zurück und beschneidet damit die Flexibilität der deutschen Wirtschaft“, mahnte der NRW-Landesbeauftragte des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Ralf Lemle, zum Auftakt des iGZ-Landeskongresses NRW in Düsseldorf vor 400 Zuhörern.

Schmeltzer: Aufgaben kooperativ bewältigen

Grußwort von NRW-Arbeitsminister beim iGZ-Landeskongress

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (r.) schenkte NRW-Arbeitsminister Rainer Schmeltzer ein Fernglas für politische Weitsicht.

Als deutliches Zeichen zur Kooperation bezeichnete Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales in Nordrhein-Westfalen, seine Anwesenheit beim Landeskongress des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) in Düsseldorf. „Es war mir wichtig, Gesprächsbereitschaft zu signalisieren“, erklärte Schmeltzer in seinem Grußwort.

Zeitarbeit nimmt alle Hürden

iGZ-Landeskongress Nord in Hamburg

iGZ-Landesbeauftragter Christian Baumann begrüßte die rund 300 Teilnehmer beim Landeskongress Nord in Hamburg.

„Moin, Moin“, begrüßte Christian Baumann, iGZ-Landesbeauftragter Hamburg, die rund 300 Teilnehmer des iGZ-Landeskongresses Nord. Gesetzliche Regulierungen und die Flüchtlingsproblematik seien derzeit bestimmende Themen in der Branche. Baumann zeigte sich jedoch optimistisch und griff das Motto des Tages auf: Zeitarbeit nimmt alle Hürden.

"Weitere Regelung ein unnötiger Eingriff"

iGZ-Landeskongress Nord: Experten diskutierten geplante Änderung des AÜG

Moderiert von Jan Malte Andresen (3.v.l.) diskutierten (v.l.) Hermann-Josef Arentz, ehemaliger Bundesvorsitzender der CDA, Oliver Franke, Geschäftsführer Franke + Pahl GmbH, sowie Karsten Tacke, stellvertretender Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführer für die Bereiche Tarif- und Sozialpolitik, Arbeitgeberverband Gesamtmetall, diskutierten über die geplanten AÜG-Änderungen.

Leider blieb es bei einer AÜG-Diskussion im Stile von „Was wäre wenn“, denn der für Anfang November angekündigte Gesetzentwurf zur Höchstüberlassungsdauer von 18 Monaten und Equal Pay nach neun Monaten in der Zeitarbeit lag zum iGZ-Landeskongress Nord in Hamburg noch nicht vor.

Zeitarbeit immens wichtig für Integration

iGZ-Landeskongress Nord: Ole von Beust appelliert für Dialog zwischen Zeitarbeit und Politik

Ole von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs: "Viele Wirtschaftsunternehmen kämen ohne Zeitarbeit überhaupt nicht zurecht."

„Wenn ich die Berichterstattung über die Zeitarbeitsbranche verfolge, habe ich manchmal das Gefühl als würden die Mitarbeiter gezwungen, in der Zeitarbeit zu arbeiten. Das ist doch eine eigene Entscheidung, die jeder Arbeitnehmer bewusst für die Zeitarbeit fällt. Es wird doch niemand gezwungen“, stellte Ole von Beust, ehemaliger Erster Bürgermeister Hamburgs, sachlich fest.

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