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Rechtsforen

6. Potsdamer Rechtsforum

05.10.2017 - 09:30

Am Donnerstag, 5. Oktober, findet das 6. Potsdamer Rechtsforum zur Zeitarbeit im Dorint Hotel Sanssouci statt. Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr und endet um 16.45 Uhr. Hochkarätige Experten informieren über neue Dimensionen der Personenflexibilität, Fallstricke beim

5. Potsdamer Rechtsforum

AÜG-Reform unter Beschuss der Referenten

Sven Kramer (2.v.l.), stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (3.v.r.) begrüßten die Referenten zum 5. Potsdamer Rechtsforum.

„Macht uns das Leben als Branche nicht unnötig schwer“, appellierte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V., in seiner Begrüßungsrede des Potsdamer Rechtsforums an die Politik. Das Rechtsforum sei mittlerweile eine „iGZ-Marke“ und verzeichne mit rund 300 Teilnehmern einen neuen Rekord.

AÜG-Reform "nicht sachgerecht"

5. Potsdamer Rechtsforum: Prof. Dr. Franzen kritisiert Gesetzentwurf

Prof. Dr. Martin Franzen: "Der AÜG-Entwurf ist überflüssig und sollte den Weg ins Bundesgesetzblatt nicht finden."

„Die Einsatzbranche darf, aber kann nicht. Die Zeitarbeitsbranche darf nicht, aber könnte“, kommentierte Prof. Dr. Martin Franzen, Juristische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, die geplante Beschränkung auf Tarifverträge der Einsatzbranche bei der Höchstüberlassungsdauer.

Flexibilität statt Korsettstangen gefordert

5. Potsdamer Rechtsforum

RA Dr. Hans-Michael Dombrowsky, Geschäftsführer des Allgemeinen Verbands der Wirtschaft Berlin-Brandenburg, skizzierte in seinem Grußwort die Auswirkungen der aktuelle AÜG-Diskussion auf den Wirtschaftsbereich Berlin-Brandenburg.

„Es ist schon paradox“, fasste Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), zusammen: „Alle Welt diskutiert darüber, dass Arbeit flexibler, vernetzter und digitaler wird. Und genau jetzt muss die Zeitarbeitsbranche gegen ein Gesetz kämpfen, dass die Branche weiter reguliert, bürokratisiert und dadurch Flexibilität einschränkt.“

Bauer: Vereinfachungen statt weiterer Regulierungen

Podiumsdiskussion beim 4. Potsdamer iGZ-Rechtsforum

Unter der Moderation von Wirtschaftsjournalist Sven Astheimer (l.) diskutierten Karl Schiewerling, arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Reinhard Dombre, ehemaliger DGB-Verhandlungsführer für Zeitarbeit, der stellvertretende iGZ-Bundesvorsitzende Sven Kramer und Prof. Dr. Jobst-Hubertus Bauer, Gleiss Lutz Stuttgart, (v.l.) über aktuelle Zeitarbeitsthemen.

„Schütten Sie nicht das Kind mit dem Bade aus und lassen Sie uns danach mal ein paar Jahre in Ruhe!“, wünschte sich Sven Kramer, stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, während der Podiumsdiskussion beim 4. iGZ Potsdamer Rechtsforum von Karl Schiewerling, arbeitsmarkt- und sozialpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

4. Potsdamer iGZ-Rechtsforum

Aktuelle Rechtsfragen zur Zeitarbeit unter der juristischen Lupe

Prof. Dr. Jobst-Hubert Bauer, Gleis Lutz Stuttgart, fragte, ob der Gesetzgeber auf Druck der Gewerkschaften Werkverträge unattraktiv machen will.

Ein Signal gleich zum Auftakt: Mit einer richtungsweisenden Grundsatzrede zu den Themen Flüchtlingspolitik und Zeitarbeit sowie zu den weiteren geplanten gesetzlichen Regulierungen der Branche begrüßte iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz die rund 270 Gäste des 4. iGZ-Rechtsforums in Potsdam.

Stärken der Zeitarbeit nutzen

Potsdamer iGZ-Rechtsforum: iGZ-Hauptgeschäftsführer äußert sich zum status quo

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz: "Zeitarbeit als ideales Flexibilisierungsinstrument der Wirtschaft nutzen."

Man muss auch träumen dürfen: iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz zeichnete mit einer denkwürdigen Rede beim vierten Potsdamer iGZ-Rechtsforum vor 270 Zuhörern eine Welt, in der Zeitarbeit als ideales Flexibilisierungsinstrument der Wirtschaft anerkannt ist und dazu genutzt wird, Flüchtlinge kurzfristig zu integrieren.

Körzell: "Zeitarbeit keine Schmuddelbranche mehr"

Streitgespräch beim 3. Potsdamer Rechtsforum

Da kam Freude auf: Einen Erste-Hilfe-Koffer mit den Tarifverträgen der Zeitarbeitsbranche überreichte iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (r.) an Stefan Körzell, Mitglied im DGB-Bundesvorstand.

„Darf der Gesetzgeber in die Tarifautonomie eingreifen?“, fragten sich die Teilnehmer der Podiumsdiskussion während des 3. Potsdamer Rechtsforums des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ). Stefan Sudmann, Leiter des iGZ-Referates Arbeits- und Tarifrecht, debattierte mit Stefan Körzell, Mitglied im DGB-Bundesvorstand, Roland Wolf, Abteilungsleiter Arbeits- und Tarifrecht in der BDA, und Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer.

Klares Statement: Tarif vor Gesetz

Juristen diskutierten beim Potsdamer iGZ-Rechtsforum

iGZ-Geschäftsführer Dr. Martin Dreyer (l.) und Prof. Dr. Frank Bayreuther beim 3. Potsdamer Rechtsforum.

„Tarif oder Gesetz? Man sollte es ja eigentlich gar nicht meinen, dass in Deutschland jemand in der Politik ernsthaft auf die Idee kommt, die seit Jahrzehnten als Grundfest des Miteinanders von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bewährte Tarifautonomie ernsthaft in Frage zu stellen. Und doch erleben wir das genau jetzt mit dem vorliegenden Koalitionsvertrag hautnah“, sprach Sven Kramer, stellvertretender Bundesvorsitzender des iGZ, anlässlich des iGZ-Rechtsforums in Potsdam das derzeit akuteste Thema der Zeitarbeitsbranche an.

Zeitarbeit hat sich selbst reguliert

iGZ-Rechtsforum in Potsdam: Branchenzuschläge im Fokus

Der Zeitpunkt des 2. Potsdamer Rechtsforums war laut Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, perfekt gewählt. Einen Monat nach Inkrafttreten der ersten Branchenzuschlagstarifverträge, zehn Jahre nach den Hartz-Reformen und 40 Jahre nach Einführung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes – ein guter Anlass, um aus juristischer Sicht auf die Zeitarbeitsbranchen zu schauen.

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