Kommissarischer Bundesvorsitzender fordert Optimierung der BA-Jobplattform

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Sven Kramer

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Werner Stolz

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„Unzulässige Diskriminierung der Zeitarbeit“

Es ist nur ein kleines Häkchen, das die Nutzer der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit künftig setzen können, aber die Auswirkungen sind nach Ansicht des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) fatal.

Die Arbeitsuchenden sollen künftig mit einem Klick dafür sorgen können, dass ihnen keine freien Stellen von Zeitarbeitsunternehmen mehr angezeigt werden. Sven Kramer, kommissarischer iGZ-Bundesvorsitzender, nennt das eine „unzulässige Diskriminierung der Zeitarbeit“. In einem Schreiben an Detlef Scheele, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit (BA), fordern er und iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz eine Optimierung der BA-Jobplattform.

Dies sei insbesondere deswegen erforderlich, da das Signal an die Arbeitsuchenden, sie dürften die Zeitarbeit bei ihrer Jobsuche ausblenden, fatal sei: „Dieser kleine Haken wird im Ergebnis dazu führen, dass Tausende Bewerber später in Arbeit kommen, als es möglich wäre. Das geht auf Kosten der Beitrags- und Steuerzahler. Damit kommt die Bundesagentur ihrem Vermittlungsauftrag nicht mehr in geeigneter Weise nach. Diesen Fehler muss sie schnell und umgehend korrigieren“, macht Kramer deutlich.