Viefältige Möglichkeiten für die Zeitarbeitsbranche

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Themenseite: Pressemitteilungen

Werner Stolz

  • Bundesvorstand
  • Hauptgeschäftsführer

Gesundheit durch Vorbeugung fördern

Der Erhalt und die Förderung der Beschäftigungsfähigkeit sowie die Optimierung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes von Zeitarbeitnehmern steht seit vielen Jahren im Fokus der Zeitarbeitsbranche und des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS).

Mit zahlreichen Projekten wie beispielsweise „GEsunde ZeitArbeit – Arbeits- und Gesundheitsschutz mit System. Entwicklung und Erprobung eines integrierten Gesundheitsmanagements für die Zeitarbeitsbranche“ (GEZA) wurde das Fundemant zur Gesundheitsförderung in der Zeitarbeitsbranche gelegt.

Seit 1993 verfolgt das BMAS mit dem „Programm zur Förderung von Modellvorhaben zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen“ das Ziel, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren und Erkrankungen zu reduzieren und die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten zu erhalten.

Förderschwerpunkte

"Gesunde Zeitarbeit" hieß beispielsweise einer der ausgeschriebenen Förderschwerpunkte, der auf ein integriertes Gesundheitsmanagement für die Zeitarbeitsbranche setzte. Aus gutem Grund, denn die Krankenstände sind in der Zeitarbeitsbranche laut einer Statistik der Techniker Krankenkasse (TKK) höher als in anderen Wirtschaftszweigen. Laut eigener Angabe sind rund 85.000 Zeitarbeitnehmer bei der TKK versichert.

Gesunde Zeitarbeit

Mit den Modellen „Gestaltung, Umsetzung und Transfer von Instrumenten zum Ressourcenmanagement und zum Arbeitsschutz im Rahmen eines zielgruppenbezogenen Ansatzes für Leiharbeitnehmer in Entleihunternehmen“ (GRAziL) und „GEsunde ZeitArbeit – Arbeits- und Gesundheitsschutz mit System. Entwicklung und Erprobung eines integrierten Gesundheitsmanagements für die Zeitarbeitsbranche“ (GEZA) wurden zwei Grundbausteine zur Gesunderhaltung und Prävention in der Zeitarbeitsbranche geschaffen.

Qualifizierung

Ergänzend dazu stellte das Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit des Landes Nordrhein-Westfalen in einer Umfrage außerdem fest: „In Bezug auf Maßnahmen der Gesundheitsförderung und weiterführender Unterstützung haben Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmer konkrete Bedarfe. Auf die Frage nach gewünschten Maßnahmen stehen Umschulungen, Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote an erster Stelle.“

Prävention

Ein weiterer Aspekt ist die 2008 vom iGZ mit initiierte Ausbildung zu Personaldienstleistungskaufleuten. In deren Rahmen bietet die VBG ein Schulungsangebot für die angehenden Personaldienstleistungskaufleute (PDK) an, um sowohl den neuesten Entwicklungen im späteren Tätigkeitsfeld, als auch im Arbeitsschutz gerecht zu werden. "Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind wichtige Bausteine im Rahmenlehrplan für PDK. Die notwendigen Kenntnisse können PDK ab dem zweiten Ausbildungsjahr umfassend und genau auf die Branche zugeschnitten in den vier Teilen der überbetrieblichen VBG-Schulungsreihe erwerben", erklärt iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.

Gesundheitsmanagement

Für die Zeitarbeitsunternehmen böten sich dabei vielfältige Schnittstellen, um aktiv zu werden: "Sie können", so Stolz, " beispielsweise durch die Integration eines Gesundheitsmanagements Einfluss nehmen sowie Identifikations- und Kontaktmöglichkeiten zum Thema schaffen. Im Überlassungsvertrag könnten zudem die Bedingungen im Kundenunternehmen durch Verankerung von Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung definiert werden. Schließlich besteht auch die Möglichkeit der Vernetzung mit außerbetrieblichen Kooperationspartnern", nennt der iGZ-Hauptgeschäftsführer weitere Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung von Zeitarbeitnehmern. (WLI)