iGZ-Mitgliedertreffen in Bremen: Tarifverträge sollen Unklarheiten regeln

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Bettina Schiller

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Sven Kramer

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  • Tarifkommission

"Branchenimage verbessern"

„In der Öffentlichkeit herrscht immer noch ein völlig falsches Bild von der Zeitarbeitsbranche“, bemängelte Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbands Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) die Wahrnehmung der Zeitarbeit. Auf dem Mitgliedertreffen in Bremen erläuterte er Hintergründe und Praxisfragen zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG).

iGZ-Bundesvorstandsmitglied Bettina Schiller gab beim Mitgliedertreffen in Bremen einen Überblick über aktuelle Verbandsaktivitäten. Rund 80 Mitglieder folgten ihrer Einladung.

Das Thema stieß auf reges Interesse: rund 80 Teilnehmer nahmen auf Einladung von Bettina Schiller, Mitglied im Bundesvorstand des iGZ und Landesbeauftragte für Bremen, an dem Treffen teil. Stolz führte weiter aus, der iGZ habe erst grundsätzliche Informationen über die Zeitarbeit vermitteln müssen. Deswegen habe sich die Begleitung des Gesetzgebungsprozesses schwierig gestaltet. Der iGZ habe aber viel erreicht, die notwendige Unterbrechung der Einsätze wurde beispielsweise von den geplanten sechs auf drei Monate reduziert.

Tarifverhandlungen

„Wir können nicht zufrieden sein mit dem, was da kommt, aber jetzt müssen wir nach vorne schauen“, kommentierte Schiller. Es komme jetzt darauf an neue Tarifverträge auszuhandeln, erklärte Stolz unter Verweis auf die laufenden Tarifverhandlungen mit den Sozialpartnern. Vor allem gesetzliche Unklarheiten können die Tarifpartner damit regeln. Ergänzend dazu informierte Sven Kramer, iGZ-Tarifverhandlungsführer und stellvertretender iGZ-Bundesvorsitzender, über den aktuellen Stand der Tarifverhandlungen.

iGZ-Award

 „Wir müssen nun daran arbeiten das Branchenimage weiter zu verbessern“, erklärte Schiller anschließend. Damit verwies sie auf den iGZ-Award, der dazu eine gute Möglichkeit biete. Erstmals verleiht der iGZ einen Preis für das beste unternehmerische Engagement von Personaldienstleistern für ihre Mitarbeiter. Bewerbungen sind noch bis Ende des Jahres möglich. Die neuen Erklär-Videos des iGZ zur Funktionsweise von Zeitarbeit seien ebenfalls sehr hilfreich, um grundlegende Informationen über die Zeitarbeit anschaulich zu vermitteln. „Die sind wirklich gut“, lobte Schiller. (AA)