Deutsche Welle berichtet über Mindestlohn in der Zeitarbeit

Neuer Zeitarbeitstarif "Made in Germany"

„Zankapfel Mindestlohn: Chance oder Risiko?“ lautete der Beitrag des Wirtschaftsmagazins der Deutschen Welle. Die iGZ-Landesbeauftragte und Vorstandsmitglied Anne Rosner stand dabei im Fokus der Recherche und äußerte sich zum neuen Branchenmindestlohn in Höhe von 8,50 Euro (West), der ab 1. Januar 2014 gilt.

Jeder, so die Deutsche Welle, solle von seiner Arbeit leben können. Soweit seien sich die Parteien einig. „Aber kommt es zum gesetzlichen Mindestlohn?“, fragt der Sender und verweist auf die Zeitarbeitsbranche, die sich schon auf eine Lohnuntergrenze von 8,50 Euro geeinigt habe. Anne Rosner begrüßte den neuen Tarif unter anderem auch als einen weiteren wichtigen Schritt in der Imagepflege der Branche. Bei den Kundenunternehmen sei die neue Regelung akzeptiert, niemand sei deswegen abgesprungen.

Pro Tarifautonomie

In diesem Zusammenhang verwies die iGZ-Landesbeauftragte für Nordrhein-Westfalen auf das hohe Gut der Tarifautonomie und erteilte einem gesetzlichen Mindestlohn eine klare Absage. Der gesamte Beitrag steht unter: „Made in Germany“. (WLI)