Potsdamer Rechtsforum, 5. Oktober 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist seit mehr als sechs Monaten in Kraft. In einer ersten Phase stand die Anpassung der vertraglichen Grundlagen im Vordergrund. Die Tarifvertragsparteien nutzen derweil die gesetzlichen Spielräume, um über tarifvertragliche Regelungen praxisnahe Lösungen zu finden. Nach und nach werden die bestehenden Branchenzuschlagstarifverträge an das neue Arbeitnehmerüberlassungsgesetz angepasst.

Für die Überlassungshöchstdauer liegt eine abweichende Vereinbarung für die Metall- und Elektroindustrie vor. Für die Personaldienstleister zeigt sich, dass das neue Gesetz erhebliche Auswirkungen auf die betriebliche Praxis hat. Mit dem 6. Potsdamer Rechtsforum setzen wir ganz auf Praxisbezug. Daher lassen wir in diesem Jahr ausgewiesene Praktiker zu Wort kommen. Gleichzeitig gehören sie zu den besten Experten des Rechts der Arbeitnehmerüberlassung.

Sie haben sich als Autoren, Rechtsanwälte oder Tarifverhandler längst einen Namen gemacht, mischen sich in die tagesaktuelle Fachdiskussion ein und gestalten das Recht der Zeitarbeit maßgeblich mit. Auch ist es uns gelungen, eine hochkarätige Vertreterin der Bundesagentur für Arbeit als Referentin zu gewinnen. Man darf auf die erste öffentliche Stellungnahme der Aufsichtsbehörde nach dem Inkrafttreten des neuen AÜG gespannt sein.

Ihr

RA Stefan Sudmann
iGZ-Referatsleiter Arbeits- und Tarifrecht