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AÜG-Reform erklärt

BMAS veröffentlicht Broschüre zur Zeitarbeitsreform

Im Koalitionsvertrag vereinbarte die Große Koalition eine erneute Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

Schluss mit dem Schlupfloch: In Zukunft sind Werkverträge und Zeitarbeit klar getrennt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) veröffentlichte eine Broschüre zum neuen Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). Darin heißt es, dass es in Zukunft nicht mehr möglich sein soll, Scheinwerkverträge nachträglich als Zeitarbeit zu legalisieren. Dies hatte der iGZ schon lange gefordert.

iGZ begrüßt sein 3.300 Mitglied

Georg Sommer zurück in den Reihen des mitgliederstärksten Zeitarbeitgeberverbandes

Die iGZ-Bundesvorsitzende Ariane Durian begrüßte gemeinsam mit Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, den ehemaligen stellvertretenden iGZ-Bundesvorsitzenden Georg Sommer als 3.300 Mitglied (v.l.).

Doppelter Grund zur Freude beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ): Der mitgliederstärkste Verband der Zeitarbeitsbranche begrüßte jetzt nicht nur sein 3.300 Mitglied – mit Georg Sommer als Geschäftsführer der „Congress Center Böblingen/Sindelfingen (CCBS) GmbH“ kehrte auch der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende zurück in die Reihen des iGZ.

Flexibilisierung über Zeitarbeit genutzt

Unternehmen in Ennepetal setzt auf Vorteile der Zeitarbeitsbranche

Nur mit Zeitarbeit ist es möglich, auf flexible Marktlagen zu reagieren. Ein Unternehmer aus Ennepetal berichtete jetzt in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) von seinen positiven Erfahren mit der Zeitarbeit.

iGZ weist Weg in der Personalentwicklung

Neuer ProPeZ-Flyer informiert über Ziele der Projektgruppe

„Ziel der iGZ-Projektgruppe 'Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit' (ProPeZ) ist es, das Kompetenzniveau der Mitarbeiter in der Zeitarbeit zu lenken und zu erhöhen“, erläutert Thorsten Rensing, Mitglied im iGZ-Bundesvorstand und Leiter der Projektgruppe „ProPeZ“, die Intention der Initiatoren dieser Gruppe. Zum Thema wurde nun ein ausführlicher Flyer erstellt, der ab sofort beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen erhältlich ist.

Gute Ausbildungschancen in der Zeitarbeit

Bundesagentur für Arbeit meldet freie Stellen für PDK-Azubis

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet, dass auch nach dem 1. August noch gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz bestehen. Allein für den Beruf Personaldienstleistungskaufmann/-frau (PDK) sind laut Jobbörse der BA knapp 200 Ausbildungsplätze unbesetzt.

Praxistipps für Zeitarbeitsunternehmer

iGZ-Landeskongress Nord: Programm steht

Die iGZ-Landesbeauftragten aus Norddeutschland laden zum Kongress am 20. September in Hannover ein (v.l.): Christian Baumann (Hamburg), Bettina Schiller (Bremen), Karsten Wellnitz (Mecklenburg-Vorpommern), Oliver Nazareth (Schleswig-Holstein) und Jürgen Sobotta (Niedersachsen).

Die tägliche Praxis steht im Mittelpunkt des iGZ-Landeskongresses Nord am Dienstag, 20. September, ab 10 Uhr in Hannover. Gleich zwei Forenblöcke bieten den Teilnehmern die Gelegenheit, sich während des Kongresses weiterzubilden. Die Inhalte stehen jetzt fest:

Migranten beleben Wirtschaft

Traditionell viele Ausländer in der Zeitarbeitsbranche tätig

Immer mehr Migranten machen sich selbstständig, lautet das Ergebnis einer Studie der Forschungsgesellschaft Prognos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. In der Zeitarbeit sind traditionell viele Ausländer beschäftigt – nicht nur als Arbeitnehmer, sondern auch als Arbeitgeber. Nach einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit aus Juli 2016 ist in der Zeitarbeitsbranche jeder vierte Beschäftigte Ausländer.

Selbstsicherheit gut für Zufriedenheit im Job

Institut der deutschen Wirtschaft Köln untersuchte Arbeitsfaktoren

Vor allem das Gehalt, die Ausbildung und die Tätigkeiten gelten als entscheidend dafür, wie glücklich Arbeitnehmer sind. Nun zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW): In hohem Maß hängt es auch an Persönlichkeitsmerkmalen, wie zufrieden Menschen mit ihrem Job und Leben sind.

Zeitarbeitsfirmen punkten bei IT-Fachkräften

Studie: Zeitarbeit eine echte Alternative

Zeitarbeitsfirmen bauen eine Brücke zwischen IT-Freiberuflern und Kundenunternehmen. Gegenüber einer reinen Freiberuflichkeit stellen Zeitarbeitsunternehmen für IT-Fachkräfte eine echte Alternative dar. Als qualifizierter Ansprechpartner bringen sie das Angebot der IT-Experten mit den Wünschen der Kundenunternehmen in Einklang.

Zeitarbeit verringert Bewerbungsaufwand

Studie veröffentlicht: Zu viele Hürden auf dem Weg in den Beruf

„Die Bewerbung bei einer Zeitarbeitsfirma verringert den Zeitaufwand erheblich“, kommentiert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz die Ergebnisse der repräsentativen Studie der ManpowerGroup Deutschland von Juli 2016. Die Personaldienstleister könnten den Hauptkritikpunkten der Befragten begegnen. Dennoch zogen nur 16 Prozent der Befragten die Zusammenarbeit mit einem Personalvermittler in Betracht.

Integrationsgesetz in Kraft

Vorrangprüfung in der Zeitarbeitsbranche entfällt

Foto: Fotolia

Die Vorrangprüfung entfällt für die nächsten drei Jahre in Bezirken mit guter regionaler Arbeitsmarktlage. Damit können Flüchtlinge auch in der Zeitarbeit beschäftigt werden, ohne die bisherige 15-Monatsfrist abwarten zu müssen. Am 6. August tritt das neue Integrationsgesetz in Kraft. Das Gesetz mit dem Titel „Fördern und Fordern“ soll insbesondere den Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge erleichtern.

Branchenzuschläge in Kontraktlogistik verneint

Bundesarbeitsgericht verhandelt 2017 Zuordnung von Betrieben zu Wirtschaftszweigen

Schwierige Zuordnung: Das LAG Hessen verneinte eine TV BZ ME-Zugehörigkeit im Bereich der Kontraktlogistik. Foto: Fotolia

Die Zuordnung der Geltungsbereiche von Branchenzuschlagstarifen ist nicht immer einfach, und oft sind die Grenzen fließend. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hessen etwa versagte in einem Urteil (vgl. Urt. v. 19.01.2016 – 15 Sa 46/15) einen Zahlungsanspruch im Bereich der Kontraktlogistik.

iGZ hat die Zukunft im Blick

INQA-Auditierung fast abgeschlossen

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (3.v.r.) bedankte sich beim Abschlusstreffen der internen iGZ-Projektgruppe besonders bei iGZ-Mitarbeiterin Claudia Schütte (r.), die sich federführend um die Umsetzung gekümmert hatte, und bei Astrid Laudage (M.), Prozessbegleiterin der Bertelsmann-Stiftung.

Eineinhalb Jahre lang beschäftigten sich Mitarbeiter des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) mit der Frage, wie sich der Verband für die Zukunft wappnen sollte. In einem abschließenden Treffen zogen die Teilnehmer Resümee – und konnten auf zahlreiche konkrete Veränderungen schauen.

Stolz: „Einseitige Berichterstattung“

iGZ-Hauptgeschäftsführer kritisiert plusminus-Beitrag

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz kritisierte im iGZ-Blog den Fernsehbeitrag der plusminus-Redaktion zur Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes.

In einem Fernsehbeitrag hat das ARD-Magazin plusminus die geplante Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) unter die Lupe genommen. „Statt aber die Zuschauer über das Für und Wider der neuen Reformvorschläge der Bundesregierung zur Arbeitnehmerüberlassung zu informieren, verfolgt der Beitrag offenbar vor allem die Absicht, das Mitgefühl der Zuschauer zu erregen, zu emotionalisieren“, kritisiert iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz.

iGZ-WhatsApp-Infodienst boomt

Top-News der Zeitarbeit direkt aufs Smartphone

Fast 1.000 Abonnenten in zehn Monaten: Der WhatsApp-Infodienst des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ) hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer wichtigen stets topaktuellen Informationsquelle für Personaldienstleister entwickelt.

Weniger Bürokratie in Zeitarbeitsunternehmen

Zweites Bürokratieentlastungsgesetz beschlossen

Die Bundesregierung beschloss jetzt das zweite Bürokratieentlastungsgesetz, nun muss der Entwurf noch den Bundesrat passieren. Foto: Deutscher Bundestag/Achim Melde

Insgesamt 11.076 Unternehmen in Deutschland haben den Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung, 39.406 Firmen überlassen ebenfalls, haben aber andere Prioritäten. Lediglich 1.255 davon haben 150 oder mehr Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Die große Masse, 49.227 Betriebe, steht also in der Kategorie kleine bis mittlere Unternehmen – und genau jenen soll nun das zweite Bürokratieentlastungsgesetz zugutekommen.

Elektro-Mindestlohn auch für Zeitarbeit bindend

Tarifvertrag für allgemeingültig erklärt

Foto: Fotolia/highwaystarz

Zum 1. August wurde der Tarifvertrag für die Elektrohandwerke für allgemeinverbindlich erklärt. Der Mindestlohn in Höhe von 9,85 Euro in Ostdeutschland (mit Berlin) und 10,35 Euro in Westdeutschland ist damit auch für Zeitarbeitskräfte, die im Elektrohandwerk eingesetzt sind, bindend.

Weniger Asylsuchende registriert

IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2016:

Die Zahl der Flüchtlinge ist laut dem EASY-Erfassungssystem weiter stark zurückgegangen. Während im Januar 2016 noch 91.600 Ausländer in Deutschland Schutz suchten, waren es im Juni 2016 nur noch 16.300.

Großer Bedarf an Zeitarbeits-Flexibilität

Zahl der Zeitarbeitskräfte weiter gestiegen

Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA): „Der Arbeitsmarkt hat sich im Juli gut entwickelt."

Zeitarbeit ist und bleibt gefragt: Auch im Mai 2016 verzeichnete die Bundesagentur für Arbeit (BA) für den Bereich Arbeitnehmerüberlassung ein Plus von 16.900 Zeitarbeitskräften – um 2,1 Prozent stieg die Zahl der Beschäftigten in dieser Branche von 812.500 auf 829.400 im Mai.

Flüchtlinge schnuppern iGZ-Verbandsluft

Hospitanz schafft Einblick in Berufsleben

iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz (l.) bedankt sich beim afghanischen Hospitanten Alireza Mosavi für die persische Übersetzung einer iGZ-Zeitarbeitsinfo für Flüchtlinge.

Alireza Mosavi aus Afghanistan hat soeben seine erste berufliche Hospitation beim iGZ in der Bundesgeschäftsstelle beendet. Der 16-Jährige ist vor acht Monaten über die Balkanroute nach Deutschland geflüchtet, lebt derzeit im sozialpädagogischen Vinzenzwerk e.V. in Münster-Handorf und wird aufgrund seiner guten Bildungsfortschritte nach den Sommerferien eine Realschule in Münster besuchen können.

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