Projektgruppen

Der iGZ-Bundesvorstand kann Projektgruppen einrichten, die sich mit konkreten Problem- oder Fragestellungen auseinander setzen. Projektgruppen arbeiten ziel- und ergebnisorientiert. Sie berichten dem Bundesvorstand regelmäßig über den Fortgang ihrer Arbeit.

So hat beispielsweise in 2011 die Projektgruppe „Ethik in Personaldienstleistungen“ den iGZ-Ethik-Kodex mit einer breiten Mitgliederbeteiligung diskutiert und erarbeitet. Schließlich wurde der Ethik-Kodex auf einer iGZ-Mitgliederversammlung mit überwältigender Mehrheit verabschiedet und zum Satzungsbestandteil erhoben.

Aktuell gibt es beim Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen folgende Projektgruppen:

Projektgruppe Integration von Flüchtlingen
Die zu uns kommenden Flüchtlinge stellen mit Blick auf die Integration eine besondere Herausforderung dar. Gesellschaftlich ist man sich einig, dass Fehler früherer Zuwanderungswellen nicht wiederholt werden sollen. Man ist sich einig, dass es möglichst schnell gelingen muss, die Flüchtlinge – je nach Aufenthaltsperspektive – in Arbeit zu bringen. Klar ist allerdings auch, dass dies in vielen Fällen einen erhöhten Betreuungsaufwand mit sich bringen dürfte. Es gibt wohl keine Branche in Deutschland, die über so viele Erfahrungen bei der Betreuung von Menschen mit verschiedensten Vermittlungshemmnissen verfügt, wie die Zeitarbeit. Um diesen gesellschaftlichen Erwartungen gerecht werden zu können, ist es aus Sicht des iGZ wichtig, als Verband Hilfestellungen zu bieten und das Thema der Flüchtlingsintegration in Arbeit von allen Seiten zu beleuchten – und mit entsprechenden Pilotprojekten zu begleiten, um den Mitgliedern entsprechende Hinweise für ihre Arbeit an die Hand geben zu können.

 

Projektgruppe Zeitarbeit 2030
Ziel der Projektgruppe ist es in einem Abschlussbericht die Auswirkungen des Wandels der Arbeitswelt für Personaldienstleister im Allgemeinen und Zeitarbeitsunternehmen im Besonderen darzustellen. Dazu soll die Projektgruppe als Zukunftswerkstatt unter Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Vertreter und externer Experten in einem ersten Schritt analysieren, wie sich die Arbeitswelt in den kommenden Jahren entwickeln wird. Untersuchungen, die sich mit dieser Frage auseinander setzen werfen dabei den Blick ins Jahr 2030. Hier sollen bestehende Erkenntnisse gesichtet, diskutiert und neue Erkenntnisse gewonnen werden. In einem zweiten Schritt geht es schließlich um die Anwendbarkeit der gewonnen Erkenntnisse auf die Zeitarbeit und mithin die Beantwortung der Fragen: Wo liegen die Zukunftschancen der Zeitarbeit? Wie sollte sie sich aufstellen? Wo sollte sie einen Schwerpunkt legen?

Leitung:
Nicole Munk und Klaus-Dieter Scholz

 

Zielgruppen des Arbeitsmarktes
Diese Projektgruppe analysiert die Zielgruppen des Arbeitsmarktes, die im Sinne eines Abbaus der strukturellen bzw. der Langzeitarbeitslosigkeit am ehesten Potenziale zur (Re-)Aktivierung für den Arbeitsmarkt bieten. Diese Zielgruppen werden vor dem Hintergrund analysiert, welche Besonderheiten bei Ansprache, Umgang und Betreuung zu berücksichtigen sind. Ziel ist es, die Kompetenz der Zeitarbeitsunternehmen gerade auch mit Blick auf die (Re-)Aktivierung schwieriger Zielgruppen für den Arbeitsmarkt herauszustellen und gleichzeitig den Zeitarbeitsunternehmen Tipps und Hinweise für eine noch bessere Ansprache dieser Zielgruppen an die Hand zu geben.

Leitung:
Christian Baumann und Sonja Oetting

 

Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit (ProPeZ)
Die Zahl der verfügbaren Arbeitskräfte sinkt von Jahr zu Jahr, gleichzeitig verändert sich die Arbeitswelt und die Ansprüche der Kunden an Personaldienstleister wachsen. Die Branche steht vor der großen Herausforderung, ihre Kernkompetenz – zeitnah qualifizierte und passende Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen – zu sichern und auszubauen. Dabei heißt es, auch die informellen Kompetenzen und Kenntnisse, die „on the job“ erlernt werden, strukturiert zu erfassen. Zudem muss geprüft werden, wo gezielte berufliche Weiterbildung notwendig ist. Um einen optimalen Nutzen für Personaldienstleister zu erzielen, müssen Personalentwicklungsmaßnahmen genau geplant, durchgeführt und bewertet werden. Eine Dokumentation dieses umfassenden Prozesses ist dabei unbedingt notwendig. Dieser Herausforderung hat der iGZ mit ProPeZ Rechnung getragen. ProPeZ steht für einen „Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit“, der für die Branche entwickelt wurde.

Leitung:
Thorsten Rensing und Annette Messing

Projektgruppe Zeitarbeit 2030

Telefon: 0721 35449-80
Fax: 0721 354498-10
Telefon: 02306 30660-0
Fax: 02306 30660-16

Projektgruppe Zielgruppen des Arbeitsmarktes

Bundesvorsitzender
Telefon: 040 23630-148

Projektgruppe Prozess der Personalentwicklung in der Zeitarbeit

Telefon: 0251 32262-171
Fax: 0251 32262-471
Beisitzer
Telefon: 0221 - 96908-22
Fax: 0221 - 96908-21