Kursnr: 
17-1-AR-1.3
Gebühren: 
Mitglieder: 198,00 € + MwSt.
Nichtmitglieder: 298,00 € + MwSt.
Referent(en): 
Telefon: 0251 32262-0
Fax: 0251 32262-100
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Fax: 0251 32262-100
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Branchenzuschläge – Praxistipps

Die Branchenzuschlagstarifverträge schließen in immer mehr Branchen die Lücke zwischen der tariflichen Grundvergütung und Equal Pay. Gründliche Kenntnisse der Branchenzuschlagstarifverträge und die Beherrschung des zur Auslegung notwendigen Handwerkszeugs sind die Basis für erfolgreiche Vertragsverhandlungen mit den Kunden in diesem Bereich.

Seit der Einführung der Branchenzuschlagstarifverträge haben sich mittlerweile auch etliche Arbeitsgerichte mit der Auslegung und Anwendung dieser Tarifverträge befasst. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen bei der rechtssicheren Umsetzung helfen.

Auch im Zuge der Änderungen des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes kommt den Branchenzuschlagstarifverträgen eine besondere Bedeutung zu. Sie erfahren in dem Seminar, wie bei der Anwendung eines Branchenzuschlagstarifvertrages ein gesetzliches Equal Pay nach neun Monaten abgewendet werden kann.

Inhalte

  • Aktuelle Rechtsprechung zu den Branchenzuschlagstarifverträgen
  • Geltungsbereiche der Branchenzuschlagstarifverträge
  • Abgrenzungsschwierigkeiten
  • Berechnung der Branchenzuschläge
  • Berechnung der Einsatzdauer
  • Deckelungsregelung
  • Verrechnung der Branchenzuschläge mit Zulagen und Zuschlägen
  • Vereinbarungen für Zeitarbeitnehmer im Kundenbetrieb
  • Sichere Vertragsgestaltung mit Kundenbetrieb und Zeitarbeitnehmer
  • Einbettung der neuen Regelungen in das iGZ-DGB-Tarifwerk
  • Bedeutung der Branchenzuschlagstarifverträge hinsichtlich der Änderungen des AÜG

Zielgruppe

Dieses Seminar ist nicht für Einsteiger geeignet, sondern wendet sich an Mitarbeiter, die ihr Grundlagenwissen auffrischen wollen und an aktuellen Neuerungen in der Rechtsprechung interessiert sind.

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Bitte beachten Sie, dass zwar das AÜG-Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, es aber in der Umsetzung der vorgesehenen Tariföffnungsklauseln durch die Sozialpartner noch zu wesentlichen Änderungen im Hinblick auf die Überlassungshöchstdauer und Equal Pay kommen kann.